Hilfe gegen Kopfschmerzen und Sekretstau

Stirnhöhlenentzündung Symptome

Die wichtigsten Stirnhöhlenentzündung Symptome – auch als akute bzw. chronische Sinusitis bezeichnet – sind Gesichts- und Kopfschmerzen, die sich vor allem bei Bewegung verstärken können.

Die akuten Stirnhöhlenentzündung Symptome

Die akute Stirnhöhlenentzündung unterscheidet sich von der chronischen Form dadurch, dass diese nicht dauerhaft, sondern vorübergehend ist. Einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen geht zumeist ein Schnupfen (Rhinitis) voraus. Die Symptome einer Entzündung der Stirnhöhlen sind daher den Symptomen eines Schnupfens sehr ähnlich. Ausfluss aus der Nase tritt verstärkt auf. Zunächst handelt es sich dabei um ein wässriges Sekret, das zunehmend dickflüssiger wird. Wird der Schleim gelblich oder grünlich, dann spricht man von Eiter. Eine akute Sinusitis kann eitrig oder auch nicht eitrig sein. Häufig sind Krankheitserreger wie Viren und Bakterien an der Entzündung beteiligt. Betroffene klagen oftmals über Beschwerden wie eine erschwerte Atmung durch die Nase und einen gestörten Geruchssinn. Diese Krankheitsanzeichen sind auf die geschwollene Schleimhaut in Stirnhöhlen und Nase zurückzuführen. In manchen Fällen kann es zu einem ständigen Sekretfluss kommen, der im Rachen zu spüren ist.

Eine akute Entzündung der Stirnhöhlen macht sich häufig durch Kopf- und Gesichtsschmerzen bemerkbar. In der Regel verstärken sich die Beschwerden, wenn sich der Betroffene bewegt, vornüberbeugt oder hüpft. Die Schmerzen können als pochend, bohrend, stechend oder drückend empfunden werden. Am Allgemeinen fühlt man sich bei einer Entzündung der Stirnhöhlen schlapp, müde und weniger leistungsfähig. Oftmals wird die Entzündung von Fieber begleitet. Durch den über den Rachen abfließenden Schleim kann es zudem zu Husten kommen.

Die chronische Sinusitis und ihre Symptome

Die Symptome einer chronischen Sinusitis sind denen einer akuten Stirnhöhlenentzündung grundsätzlich sehr ähnlich. Allerdings sind die Anzeichen der chronischen Entzündung deutlich schwächer als bei der akuten Verlaufsform. Wer unter einer chronischen Entzündung der Stirnhöhlen leidet, klagt häufig über Kopfschmerzen und ein Druckgefühl im Bereich der Stirn. Oftmals sind die Schmerzen jedoch geringer als bei einer akuten Entzündung. Auch bei der chronischen Form kommt es zumeist zu einer vermehrten Absonderung von Schleim. Das Sekret kann wässrig und klar oder gelblich-grünlich sein. Gelblich-grünliches Sekret tritt auf, wenn die Stirnhöhlen vereitert sind.

betroffene Bereiche bei einer Stirnhöhlenentzündung

Vergleich zwischen gesunder und erkrankter Stirnhöhle bzw. Nasennebenhöhle

Von einer chronischen Entzündung der Stirnhöhlen spricht man, wenn die Erkrankung länger als drei Monate anhält. Aufgrund der geschwollenen Schleimhaut kann die Nasenatmung beeinträchtigt sein. Die Schwellung kann bei der chronischen Form auch nur einseitig auftreten. Das Riechen und Schmecken kann schwerfallen. Begleitet wird die chronische Entzündung der Stirnhöhlen häufig von einem wässrigen oder eitrigen Sekret, das über den Rachen abfließt und dort zu Beschwerden wie Husten führen kann. Betroffene klagen häufig über Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

So testen Sie selbst

Ob Sie an einer Stirnhöhlenentzündung leiden, können Sie auch überprüfen, indem Sie sich leicht auf den Hinterkopf klopfen. Die Stirnhöhlen sind Hohlräume, die bei einer Entzündung mit Flüssigkeit gefüllt sind. Wenn Sie unter einer Entzündung der Stirnhöhlen leiden und leicht auf den Hinterkopf klopfen, wird eine Resonanz in den mit Flüssigkeit gefüllten Stirnhöhlen entstehen, die Sie in der Regel spüren können. Bei einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen kann der Schmerz im betroffenen Bereich ausbleiben. Eine absolut sichere Diagnose kann natürlich nur der Arzt stellen.

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